Die Krise: Warum herkömmliche SOCs versagen
Die Verbreitung digitaler Assets und die Raffinesse fortgeschrittener persistenter Bedrohungen haben herkömmliche SIEM- und menschenzentrierte Security Operations Center unzureichend gemacht. Die Krise lässt sich auf drei Versagenspunkte zurückführen:
- Alarmmüdigkeit. Analysten ertrinken in Benachrichtigungen, mit berichteten False-Positive-Raten von bis zu 95 %. Das Rauschen begräbt echte Bedrohungen und brennt Teams aus, was zu übersehenen Sicherheitsverletzungen führt.
- Inakzeptable Reaktionszeiten. Manuelles Triage bedeutet eine mittlere Reaktionszeit, die in Stunden oder Tagen gemessen wird — lang genug für einen Angreifer, um sich lateral im Netzwerk zu bewegen, Persistenz zu etablieren und sein Ziel zu erreichen.
- Explodierende Kosten. Die Besetzung eines 24/7-SOC und die Lizenzierung veralteter Tools treiben die Betriebskosten in die Höhe.
SOAR PLUS: Von der Korrelation zur Autonomie
SDefender geht über bloße Ereigniskorrelation (Legacy-SIEM) und skriptbasierte Automatisierung (herkömmliches SOAR) hinaus. Es führt eine SOAR PLUS-Architektur ein, die SIEM und SOAR in einer einzigen Plattform vereint und sofortige, automatisierte Abwehr gegenüber Alerting priorisiert. Log-Korrelation löst nicht nur einen Alert aus — sie triggert direkt eine automatisierte Abwehr.
Smart Automatic AI & der Penalty Score
Im Kern steht SDefenders Smart Automatic AI. Statt manuell geschriebener Playbooks für bekannte Muster führt die Engine in Echtzeit eine Bedrohungsbewertung auf Basis des beobachteten Agentenverhaltens — intern und extern — und des Kontexts im gesamten Netzwerk durch.
Sie weist verdächtigen Aktivitäten dynamisch einen Penalty Score zu. Wenn wiederholte Auslöser den Score über einen konfigurierten Schwellenwert erhöhen, führt die Plattform autonom Hochgeschwindigkeitsabwehrmaßnahmen aus — Blockieren, Isolieren oder Drosseln — bevor eine menschliche Bestätigung erforderlich ist.
Erkennung ohne Signaturen
- SmokeScreen-Täuschung. Proprietäre Decoy-Umgebungen locken Angreifer von kritischen Assets weg und sammeln Informationen über deren Taktiken.
- Entropy-based detection. Statistische Modelle analysieren Entropiemuster und Verhaltensabweichungen, um Anomalien und Zero-Day-Bedrohungen zu identifizieren.
Angriffe entlang der gesamten Kill Chain stoppen
SDefender greift über die beobachtbaren Phasen der Cyber-Kill-Chain hinweg ein: Es erkennt Scanning und Sondierung vor der Kompromittierung, blockiert schädliche Payloads bei Auslieferung und Ausnutzung und verhindert Persistenz, Command-and-Control sowie Schäden bei Installation und Zielhandlungen.
Passend für jeden Stack
Die Plattform unterstützt sowohl On-Premises- als auch Cloud-Umgebungen. Die universelle Log-Erfassung basiert auf der Open-Source-Sprache Vector Remap Language (VRL), so dass SDefender jedes Log-Format von jedem Agenten — NXLog, Filebeat, Fluentd — oder direkten Quellen aufnimmt und normalisiert und damit die Investition zukunftssicher macht. Rollenbasierte Zugriffskontrolle regelt den Betrieb, Hersteller-Feeds und -Listen halten die Abwehr aktuell, und Alerts erreichen Administratoren über E-Mail, Microsoft Teams und Telegram.
Mehrwert in Wochen, nicht Jahren
Wo Legacy-SIEM/SOAR-Deployments 6–12 Monate dauern, verwendet SDefender ein Phasenmodell: Onboarding in einem Tag mit Kern-Abwehrregeln, 2–4 Wochen KI-Abstimmung auf Ihre Umgebung, dann vollständig autonomer Betrieb.
Messbare Ergebnisse
- 99,98 % der Angriffe automatisch blockiert
- 0,56 s durchschnittliche automatisierte Reaktionszeit
- < 3 False Positives pro Monat
- Bis zu 85 % niedrigere Gesamtbetriebskosten
Eine Produktlinie, kein Einzelwerkzeug
Jetzt verfügbar: Agentic SOC, Exposure Management, Firewall-fokussiertes Security Posture Management und AWS-fokussiertes Cloud Security Posture Management. Endpoint Security (EDR) und SDefender Desk werden bald verfügbar sein; Security Awareness Training ist geplant.
